2018 wurde beim Archäologischen Dienst ein zentrales Monitoring des Klimas für die Depots und ausgewählte externe Ausstellungen in Betrieb genommen.
Anlass waren bedeutende Ausstellungsprojekte und damit verbunden gestiegene Anforderungen an das Objektklima. Aussagen zum Klima sollten aussagekräftiger und verbindlicher werden. Es sollte möglich sein, schnell und adäquat auf riskante Klinmaänderungen zu reagieren.
Dem Projekt ging das jahrelange Bemühen voraus, das Klima der Depots mit Einzelloggern und dem Zugriff auf die Anlagendaten der raumlufttechnischen Anlage zu überwachen. Die geringe Verlässlichkeit der gewonnen Informationen, der hohe Zeitaufwand für das Auslesen, Auswerten und Archivieren der Datenund nicht zuletzt die immer erst im Nachhinein verfügbaren Daten und die fehlende Alarmierungsfähigkeit führten schliesslich zur Entscheidung, auf ein zentrales System zu wechseln.
Für dieses Vorhaben jhatte ich die volle Projektverantwortung von der Bedarfsermittlung bis zur Überführung in den laufenden Betrieb.
Das System erlaubt seitdem eine kontinuierliche Überwachung in Echtzeit und informiert über Störungen des Systems selbst (Grenzwertüber- und Unterschreitungen, Verbindungsverlust zum Logger, Energieversorgung). Indirekt lassen die gelieferten Daten zudem Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit raumlufttechnischer Anlagen zu.
Das System ist Web- Basiert und erlaubt einen ortsunabhängigen Zugriff auf die verfügbaren Informationen. So wurde es überhaupt erst möglich, das Klima an den angebunden Orten verlässlich zu kontrollieren udn ggfs. adäquat zu reagieren. Die Einführung des Systems brachte eine erhebliche Arbeitserleichterung und grossen Komfortgewinn. Es ist einfach zu bedienen. Die Daten sind gut auswertbar und lassen sich langfristig lokal sichern.

